Gute Makros mit wenig Geld

Muss man wirklich ein Vermögen für spezielle Makro-Objektive ausgeben? Nein. Es geht auch anders! Zum Glück bin ich vor einiger Zeit auf der Seite von Thomas Shahan  gelandet. Er macht wirklich bemerkenswerte Makro-Aufnahmen und das mit einfachster Ausstattung.

Zum einen verwendet er sogenannte Makroringe. Diese werden einfach an die vorhandenen Standard-Objektive angesteckt. Dadurch kommt man viel näher an ein Objekt ran und kann trotzdem noch scharf fokussieren. Diese Methode eignet sich gut für “normale” Makros.

Wenn man in den Bereich der “Super-Makros” einsteigen möchte, also wirklich ganz nah ran will um auch die kleinsten Details ganz groß darzustellen, dann bieten sich sogenannte “Umkehrringe” an. Diese Ringe werden vorne am Objektiv (da wo normalerweise der Filter drauf kommt) angeschraubt. Danach lässt sich das Objektiv falsch-herum an der Kamera installieren. Durch die Umkehrung wird so aus einem Weitwinkelobjektiv ein “Super-Makro Objektiv”. Der Vergrößerungseffekt ist um so höher je geringer die Brennweite des umgekehrten Objektives. Ein 24er Objektiv liefert also stärker vergrößerte Makros als ein 35er. Als Objektiv eignen sich am besten alte Optiken aus dem analog-Zeitalter. Zum einen sind diese günstig gebraucht erhältlich und zum anderen lässt sich meist die Blende (voll auf) und der Fokus (auf unendlich) manuell einstellen. Fokussiert wird dann später beim Fotografieren hauptsächlich über den Abstand zum Objekt. Hört sich umständlich an, ist aber machbar. Viele Kameras bieten auch die Möglichkeit das “Focus Peaking” anzuzeigen damit man besser/einfacher sieht welcher Bereich im Fokus liegt.

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